02.- 05.06.2010 - Craft Trans Germany - Garmisch nach Bregenz
Für das neue Format des Etappen-Rennens mit 4 Etappen als Single-Rennen haben sich knapp 1.300
angemeldet - über 1.200 gestartet
Kurzfristig, genau gesagt eine Woche vor dem Startschuß am 02. Juni in Garmisch hat sich Günter Sandmann entschieden die Trans-Germany im neuen Format, also mit nur noch vier Etappen und für
Einzelfahrer zu fahren. Die Trans-Germany ist auf Grund der kurzfristigen Teilnahme, als Trainings-Rennen angegangen worden, auch unter dem Gesichtspunkt, dass auf Grund der Leistungsdichte und
der Streckenprofile Top 10 Plätze für Günter wohl eher unrealistisch waren. Schade war nur, daß die Strecke wenig mit der ursprünglich im Herbst vorgestellten Strecke gemein hatte. Die
schwierigen Genehmigungen bei den Behörden und Privatbesitzer hatten viele schöne Kilometer und Höhenmeter wegfallen lassen und vor allem auch den Streckenteil auf Asphalt wesentlich erhöht.
Was in Österreich nahezu überall geht, geradezu angeboten wird, ist in Deutschland und in diesem Fall hier im Allgäu nahezu undenkbar gewesen. Da wundert es dann doch schon, dass am Abend bei den
Pastaparty's vor allem in Pfronten und Sonthofen die Biker heftig von Gemeinde- und Tourismus-Oberen umworben werden - bei den dortigen Streckenauswahlen keine gute Werbung.
Bei der Anreise am 01. Juni war schon klar, dass es eine feuchte und kalte Angelegenheit werden sollte. In Garmisch angekommen, wurde zuerst in der Pension eingecheckt und danach die
Startunterlagen abgeholt. Danach wurden direkt mal die ersten Kilometer der morgigen Strecke im Rahmen eines kleinen Warm-ups und letzten Materialchecks abgefahren, was eine gute
Entscheidung war, denn nach ca. 5km kommt eine Mörderrampe bei der es gilt ganz vorne rein zu fahren ansonsten gibt es Stau. Züruck in der Pension wurde für die allabendliche Pastaparty
gerüstet.
Etappe 1 Garmisch-Partenkirchen - Lermoos
85 Kilometer von Garmisch-Partenkirchen nach Lermoos mit insgesamt 2.154 Höhenmetern, nicht unbedingt die technisch anspruchsvollsten doch eigneten sie sich sehr wohl dazu, gleich zu Beginn der Trans Germany die Spreu vom Weizen zu trennen. Dass es dann dazu noch wie aus Kübeln regnete und die Schneefallgrenze nur wenig über dem höchsten Punkt der Etappe lag hat das ganze noch deutlich verschärft. Christoph Sauser vor Alban Lakata sowie Elisabeth Brandau vor Pia Sundstedt hießen die Tagessieger und belegen gleich wie hochwertig das Fahrerfeld besetzt ist. Für mich war mit Platz 18 von 418 gestarteten Mastersfahrer, leider das Ziel Startblock A am folgenden Tag nicht ganz erreicht aber dennoch war ich froh bei diesen widrigen Bedingungen gut angekommen zu sein - die heiße Dusche war wohl verdient.
Etappe 2 Lermoos - Pfronten
Zwar geht es nicht ganz so arg auf und ab, doch das altbekannte Sägezahnprofil kommt durch. 75 Kilometern und nur etwas mehr als 1.500 Höhenmeter müssen heute bewältigt werden und gleich nach Start geht es ordentlich bergauf. Insgesamt sind heute drei Rampen zu überwinden bevor es dann angenehm bergab nach Pfronten geht. Was gestern von oben kam, ist heute von unten angesagt. Das gemeldete Unwetter zog in der Nacht über Leermoos und hat neben manchen Hotelkellern auch die Strecke teilweise weggespült und aber vor allem überflutet. Mehrere hunderte Meter lange Wasserbäder in bis zu 30cm tiefen Überflutungen und Bachdurchfahrten die normalerweise kleine Rinnsale waren ließen auch auf der zweiten Etappe keinen Zentimeter trockene Haut übrig - einzig es war nicht mehr ganz so kalt wie am Vortag. Ich wollte nochmals den Versuch starten auf Platz 15 im Klassement vorzufahren - am Ende war es dann Platz 16 und wieder eine gute Etappe für mich.
Etappe 3 Pfronten - Sonthofen
Die Eröffnung des dritten Tages in Richtung dem österreichischen Jungholz und weiter entlang der imposanten Zacken von Zinken und Sorgschrofen nach Unterjoch ist eher gemächlicher Natur. Doch nach der Querung der Alpenstraße folgt ein echter Hammer. Der bis zu 24% steile Anstieg zur Buchelalpe steht auf dem Programm. Und damit auch die wohl schwerste Prüfung für all diejenigen, die es auf die Bergwertung und das „Grüne Trikot der Bayerischen Staatsforsten powered by fi´zi:k“ abgesehen haben. Auf dem Grat bleibt wenig Zeit den phänomenalen Fernblick zu genießen, denn rasant geht es hinab ins Schnitzlertal, von dort aus wieder hinauf zum Sonthofer Bildstöckle. Alpwege, Schotterpassagen und steile Anstiege – das ganze Programm eben, zumal noch eine fahrtechnisch nicht einfache Passage hinunter nach Unterried und ein weiterer Aufstieg Richtung Strausbergsattel folgen, ehe holprige Wirtschaftswege zum Sonthofer Hof vom nahen Ziel künden. Auch wenn die Strecke heute mit nur 55,5km recht kurz ist, gilt es doch die gleiche Anzahl Höhenmeter 1830hm wie gestern zu überwinden. Aber das Wetter war heute viel besser - Sonne am Start hat die vielen nassen Streckenteile und Pfützendurchfahrten doch leicht verschmerzen lassen. Heute war richtig Mountainbiken angesagt und vor allem auch die schnellen Abfahrten forderten heraus. Einmal mehr zeigt sich, dass ich kein Spezialist für die Kurzdistanz bin und somit war es heute leider nur Rang 19 des mittlerweile auf 395 Teilnehmer geschrumpten Starterfeldes.
Etappe 4 Sonthofen - Bregenz
Ein Tunnel fungiert heute als „Kettenblattgrenze“, bei der die Kette wohl nach links wandern wird. Denn mit dem Riedbergpass und seinen steilen Rampen stellt sich den Mountainbikern eine wahre Herausforderung entgegen. Ein 15km langes und bis zu 16% steiles Monster, das es in sich hat. Mit insgesamt wieder 74,5km aber nur noch 1365hm und 1720hm Abfahrt ist die Richtung für heute dennoch klar vorgegeben. Bregenz am Bodensee, das Ziel ist nah! Sobald man wieder die Staatsgrenze passiert hatte, ging es nochmals auf Trails aber auch die spektakuläre Einfahrt zum Ziel an der Bregenzer Seebühne läßt die Emotionen hochschlagen. Emotionen ganz anderer Art allerdings waren auf Grund einer Fehlleitung von bis zu 400 Teilnehmern hochgeschlagen. Vermutlich Wanderer oder Kajakfahrer haben entlang der Bregenzer Aach ein Wegeschild in die falsche Richtung gedreht. Dies hat die Gruppe vor mir und meine Gruppe besonders betroffen, da es anscheinend genau davor passiert sein muß. Als die Gruppe von ca. 10 Fahrern vor unserer ähnlich großen Gruppe wieder von den zusätzlichen 300 Höhenmetern auf 3km zurück kamen sind mittlerweile einige weitere hundert Fahrer auf diesen falschen Weg eingebogen und die hatten wir jetzt alle vor uns. Dies führte natürlich an jeder Engstelle oder schwierigeren Passage sofort zu Staus, Wartezeiten und Laufpassagen. Insgesamt alleine 20min reine Standzeit an drei unterschiedlichen Stellen ergaben sich dadurch, weitere Zeit wurde auf den Laufpassagen und in den Trails verloren, die unsere Gruppe deutlich schneller gefahren wäre. Besonders schmerzlich war dies da ich heute sehr gute Beine hatte und mich am Riedbergpass und der folgenden Abfahrt in eine Top 10 Position der Masterskategorie gefahren hatte. Am Ende war es dann Platz 123 in der Masterskategorie auf der vierten Etappe und Platz 18 gesamt von 372 Masters-Finishern.
Fazit: Eine tolle Veranstaltung die von dem Orga-team super gemanaged wurde und auch alle fünf Etappenorte die zum ersten mal ein Etappenrennen veranstalteten haben überzeugt. Ich denke in 2011 wird der Run auf die Startplätze sehr groß sein - natürlich auch abhängig von der Strecke. Eine weitere sehr interessante Sache ist die Teamwertung die nach einem complexen aber sehr fairen Schlüssel Punkte der Teilnehmer in der jeweiligen Klasse ermittelt. Die vier jeweils Besten eines Teams werden dann pro Etappe gewertet. Der Schlüssel erlaubt theoretisch auch Siege von reinen Damen-, Mixed- oder Senior-Masterteams über die Profiteams. Toll ist es auch, dass diese Art der Teamwertung für den einzelnen Fahrer keine Einschränkung oder gar taktischen Kompromiss erfordert. Ich glaube der Veranstalter hat mit dieser Form der Trans-Germany ein zukunftsträchtiges Format gefunden - jetzt gilt es nur nochmal über den Namen nachzudenken, der passt halt irgendwie nicht mehr ganz.
Sven Simon der bekannte Sprecher bei vielen Radveranstaltungen, kennt natürlich das Lexware Trikot vom SV Kirchzarten und hat daraufhin mehrfach auf den in zwei Wochen stattfindenden Ultra-Bike Marathon in Kirchzarten hingewiesen was ein schöner Nebeneffekt meiner Teilnahme war.
22.05.2010 - Tälercup Hillclimb Bühlertal
Manchmal muß es extra hart sein....
Für einen Marathonfahrer ist ein 40 bis 50min dauerndes Rennen nicht wirklich ein gutes Terrain aber auf jeden Fall ein gutes und hartes Training. Vier Fahrer vom SV Kirchzarten waren in Bühlertal bei schönstem Rennwetter am Start. Simon Lund und Günter Sandmann vom Marathon Team sowie Matthias Zink, der sich nach seiner Verletzung im Trainingsaufbau befindet und Linus Wiestler der auch wieder Rennluft schnuppern wollte, vom LexWare Racing Team.
Die bekannte Strecke mit knapp 800hm auf 11,5km hoch zum Mehliskopf fordert von der ersten bis zur letzten Minute vollen Einsatz, nur zweimal kann man kurz die Beine hängen lassen.
Simon Lund hat mit 41:18min die schnellste Zeit vom Team gefahren und damit Rang 7 in der Herren Lizenzklasse erreicht. Tagesschnellster war Patrick Uhlig mit 38:17min vor Heiko Gutmann. Matthias Zink war mit seiner Zeit von 44:53min noch nicht ganz zufrieden aber es geht aufwärts und diese Einheit hat sich auf jeden Fall gelohnt. Linus Wiestler und Günter Sandmann haben sich unterwegs gegenseitig motivieren, bedauern und anheizen können und wie für einen Marathonfahrer üblich ging es mit zunehmender Dauer immer besser und somit kam mit 47:40min Rang 12 bei der Fun Senioren Klasse heraus - die Bestzeit mit 40:57min in dieser Klasse zeigt, dass XC nicht mehr zur Lieblingsdisziplin von Günter wird. Linus hat mit Platz 4 und 48:17min die beste Platzierung im LexWare Trikot erreicht - Gratulation auch an ihn. Evtl. sehen wir ihn jetzt ja zukünftig öfters für das SV Kirchzarten Marathon Team starten.
Auf dem Bild fehlt leider Simon Lund.
16.05.2010 - Worlclass Marathon Challenge in Offenburg
Siege für Rudolf Schweizer in der AK5 auf der 48km und Günter Sandmann in der AK3 auf der
84km Distanz
Für die Region ist die Worldclass Marathon Challenge nach dem Ultra-Bike sicherlich das wichtigste und schönste Rennen. Die Organisation wie immer ausgezeichnet und das Teilnehmerfeld mit 2.000
Startern auf vier Strecken auch sehr groß und vor allem ist Offenburg mittlerweile auch ein Termin den sich viele "Marathon-Elite Fahrer" mittlerweile fest in Ihren Kalender eintragen. So wurden
die Gesamtsiege wieder von bekannten schweizer Fahrern, Alexandre Moos vor Urs Huber und Esther Süss vor Jane Nuessli, gebucht.
Für das SV Kirchzarten Marathon Team waren Melanie Wiestler, Eva-Maria Dorer, Hubert Dorer, Rudolf Schweizer und Günter Sandmann am Start. Daniel Riesterer ist in Offenburg wegen der
Teamwertung in "fremder Kleidung" gefahren aber mit dem dritten Platz in der Herrenklasse über 63km nicht weniger erfolgreich.
Melanie hat über 32km in der Juniorinen Klasse mit einer super Leistung den zweiten Platz belegt. Eva Maria Dorer ist ja schon fast gebucht auf einem Podiumplatz und so war es diesmal der
dritte Platz in der Damen-Klasse über 32 km - nur sieben Sekunden haben zu Platz 2 gefehlt und das trotz heftigem Sturz bei dem der Helm schlimmere Verletzungen verhinderte ! Natürlich
kommt das Talent von Eva-Maria nicht von ungefähr und damit ist klar, dass Vater Hubert auf der 32km Runde in der Klasse Senioren IV auch auf dem Podium stand. Platz 3 und die Tochter zeitlich
noch unter Kontrolle. Dass man noch lange Spaß am Mountainbiken und Wettkämpfen haben kann zeigen insbesondere Teilnehmer aus Kirchzarten. Rudolf Schweizer ist für den SV Kirchzarten in
der Klasse AK 5 über 48km gestartet und hat 10 weitere Teilnehmer in dieser Klasse souverän beherrscht - Platz 1 als verdientes Resultat. Über die längste Distanz mit 84km und
2.560 Höhenmetern ging Günter Sandmann in das Rennen, daß es gut einzuteilen galt. Richtig gut geklappt hat es diesmal und so kam der erste Sieg in der Klasse AK 3 für das Marathon Team des SV
Kirchzarten diese Saison zustande.
Mit fünf Startern, die unter SV Kirchzarten Marathon Team gemeldet haben, und fünf Podestplätzen kann man von
einem großartigen und erfolgreichen Rennwochenende sprechen. Dies sollte auch Motivation sein, mehr Starter unter unserem Team Namen ins Rennen zu schicken.
Was besonders erwähnenswert ist, der älteste Teilnehmer, dem auch berechtigter Weise eine besondere Ehrung zuteil wurde, kam auch aus Kirchzarten. Franz Kaspar hat die 32km Runde mit Platz 4, ca 1 Minute hinter dem 14 Jahre jüngeren Teilnehmer auf Platz 3, erfolgreich beendet und zeigt, dass mit auch mit 73 Jahren noch super fit und mit viel Spaß auf dem Mountainbike unterwegs sein kann und sich auch in Wettkämpfen gerne der Herausforderung stellt. Weiter so und noch viele schöne Mountainbike - Wettkämpfe wünscht das SV Kirchzarten Marathon Team.
01.05.2010 - Bike-Festival in Riva del Garda
Die offizielle Bike Saison Eröffnung, zumindest wenn es nach dem Bike Magazin geht, findet jährlich am 01. Mai in Riva del Garda am Gardasee statt.
Man muß mal dabei gewesen sein, dachte ich mir und so hat es dieses Jahr zum ersten mal, nach einigem hin und her bezüglich der Anreise auch geklappt.
Für ein Wochenende an den Gardasee ist ja schon etwas aufwendig - allerdings ist das über 20.000 Besucher aus ganz Europa anscheinend doch recht egal - und ich muß sagen es ist ein riesen Event. Was neben dem Bike Marathon noch so alles geboten wird, wie gesagt man muß es gesehen und erlebt haben. Wir hatten dann auch noch im Gegensatz zum Dreisamtal drei Tage sehr gutes Wetter und sind dann auch noch am Sonntagmorgen eine schöne und lockere Gardasee Route gefahren.
Der Hauptgrund war natürlich das Rennen, über 2.000 Teilnehmer auf 3 Strecken, die man während des Rennen's noch auswählen konnte. Alles was europaweit Rang und Namen in der Marathon Szene hat steht hier am Start und dementsprechend ist auch die Leistungsdichte sehr hoch. Die Strecken sind gewohnt Gardasee also die Auffahrten immer wieder recht steil und die Abfahrten und Trails verlangen Mut und Fahrkönnen und sind nicht mit hiesigen Trails zu vergleichen aber genau deshalb fährt man ja auch hin.
Ich habe mich auf die Ronda Grande mit 86km und 2.700hm vorbereitet und mein Starttempo darauf ausgerichtet, der erste Berg mit insgesamt 1.100hm und die sehr warme Morgenluft brachte die Teilnehmer auch gleich recht stark ins Schwitzen. Mir ging es gut und ich fand auch einen guten Rythmus, in die Abfahrt mußte ich mich erst wieder hineingewöhnen aber es ging gleich wieder ganz gut und so konnte ich direkt auch ein paar Plätze gut machen und auf eine "gut aussehende" Gruppe auffahren. Zu sechst sind wir dann durch Olivenhaine geschossen und es lief sehr gut. Die Zusammenarbeit in der Gruppe war auch ideal, wir haben zunehmend Fahrer aufgesammelt. Was in dieser Stimmung und Gruppenarbeit allerdings unterging war die Abzweigung auf die 86km Strecke Ronda Grande und so fand ich mich auf einmal auf dem direkten Weg ins Ziel. Die ca. 1,5 oder 2 km zurück wollte ich nicht mehr fahren also beschleunigen und das Beste daraus machen - natürlich bei einem Starttempo das 30km oder ca. 1:20Std mehr Fahrzeit vorsah war an ein Top 10 Platzierung nicht mehr zu denken und letztlich wurde es dann Rang 14 von 239 Finishern in der Masterskategorie. Wieder etwas gelernt und nach der Enttäuschung aber auch viel Freude über die drei wunderschönen Tage am Gardasee. Der Aufwand hat sich zu 100% gelohnt und ich kann es wirklich empfehlen.
17.04.2010 - Rennbericht Münsingen
Schon traditionell ist der Uralan Marathon in Münsingen das Start-Event für die MTB Marathon Szene. Nachdem der Forestman Marathon in diesem Jahr nicht stattfindet ist das Teilnehmerfeld nochmals größer und stärker. Über 500 Teilnehmer haben sich um 09:30Uhr bei strahlendem Sonnenschein am Start eingefunden. Zwei Trikot vom LexWare Racing Team aus Kirchzarten waren auch im Starterfeld auszumachen, Walter Grobert und Günter Sandmann haben sich auf gemacht, die Alp zu stürmen - bei minus 1,5Grad auf der Anfahrt kam man doch nochmals in Zweifeln -pünktlich zum Start war aber dann kurz / kurz und Voll-Gas angesagt, da auf der 44km langen Kurzsstrecke mit 850hm und nur zum Schluß hohen technischen Anforderungen nicht viel Zeit für taktische Streckeneinteilungen blieb.
Es hat auf jeden Fall sich gelohnt, alleine die Stimmung rund um den Event mit dem Bundesliga Start ist schon die Reise wert. Mit den Plätzen 8 für Günter und 14 für Markus war der Saisonauftakt in der 129 Starter zählenden Masters 2 Kategorie auch gelungen. Die Dichte des Feldes zeigt sich dadurch, dass zwischen Platz 2 und 10 nur knapp 5min liegen.
Realdaten von der Jeantex Bike Transalp 2009
Exklusiver Einblick in das schwerste Etappenrennen für Mountainbiker: Was muss man treten, um bei der Bike Transalp weit vorne mitzufahren? Die SRM-Daten des Master-Rennfahrers Günter Sandmann
geben die Antwort.
Leistungsmessung ist im Straßenrennsport verbreitet. Viele Spitzenfahrer trainieren mit Powermetern und auch unter engagierten Hobby-Sportlern verbreiten sich die Geräte immer mehr, mit denen man
aufs Watt genau ermitteln kann wie hart man in die Pedale tritt. Viele 2PEAK-Athleten vertrauen auf die präzise Auswertung der Powerdaten zur Trainingssteuerung.
Im Gelände sind bislang jedoch nur wenige Sportler mit Messtechnik am Rad unterwegs, entsprechend rar sind die Daten aus Rennen und Einblicke in die Leistungsstruktur. Was unterscheidet Marathons
auf der Straße und im Gelände im Bezug auf die Leistung?
Wie hart werden die Anstiege gefahren? Die Daten von Günter Sandmann geben einen erhellenden Einblick in die Dunkelzone Mountainbikemarathon.
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Impressionen von der Jeantex Bike Transalp 2009.